25 Jahre IZB - Interessengemeinschaft Zahnärzte Buehl e.V.

Was bedeutet CAD/CAM-Zahnersatz?

Unter CAD/CAM-Zahnersatz versteht man Zahnersatz, welcher mit Hilfe eines Computers gefertigt wird.

Unter CAD/CAM-Zahnersatz versteht man Zahnersatz, welcher mit Hilfe eines Computers gefertigt wird.
CAD steht für Computer Aided Design (rechnergestützten Entwurf), CAM bedeutet Computer Aided Manufacturing (computergestützte Herstellung) des Zahnersatzes.
 
Prinzip dieses Systems ist eine computergestützte Herstellung von Zahnersatz. Zunächst wird der präparierte Zahn, beziehungsweise das Gipsmodell eines präparierten Zahnes, mit Hilfe eines Computers eingescannt. Computergesteuerte Schleifkörper stellen dann aus Rohlingen den passenden Zahnersatz her.
Hauptsächlich wird Keramik für zahnfarbene Restaurationen verwendet, aber auch Gold, Titan oder Nichtedelmetalle können, je nach System, bearbeitet werden.
 
Zum einen gibt es Chair-side-Systeme, die vollständige Restaurationen - zum Beispiel Inlays oder Kronen - mit samt der Kaufläche herstellen, welche direkt vom Zahnarzt ohne Mitarbeit eines zahntechnischen Labors eingesetzt werden können.
Ein großer Vorteil dieser Systeme liegt im hohen Komfort für den Patienten, da sowohl das Präparieren (Beschleifen) des Zahnes als auch das definitive Einsetzten des fertigen Zahnersatzes in nur einer Sitzung beim Zahnarzt erfolgen. Dadurch entfällt auch das Anfertigen und Tragen von provisorischem Zahnersatz.
Die Kauflächengestaltung ist jedoch mitunter schwierig, Okklusion (Zahnkontakte) und Unterkieferbewegungen müssen berücksichtigt werden.
Ansätze zur Lösung dieser Problematik sind Einscannen der Kaufläche vor dem Beschleifen des Zahnes - was jedoch nur bei intakter Kaufläche möglich ist - oder Einscannen der Gegenbezahnung.
 
Ein zweites Konzept ist das Labside-Konzept. Hierbei nimmt der Zahnarzt wie bisher auch einen Abdruck des beschliffenen Zahnes. Das Labor erstellt dann mit Hilfe eines CAD/CAM-Systems einen Zahnersatzrohling, die Kauflächengestaltung erfolgt jedoch manuell durch einen Zahntechniker.
 
Das dritte Konzept sind die so genannten Fräszentren. Hierzu wird per Computer ein Scan des präparierten Zahnes in Form eines Datensatzes an ein externes Fräszentrum geschickt, wo anschließend der Zahnersatz anhand der Daten hergestellt werden kann.
 
Hauptsächlich Kronen und Inlays werden zurzeit nach dem CAD/CAM-Verfahren hergestellt. Doch das System erfreut sich zunehmender Beliebtheit.
Derzeit sind die Systeme führend, mit welchen der Zahnersatz im Labor nach dem Einscannen des präparierten Zahnes von einem herkömmlichen Gipsmodell hergestellt wird.

31.10.2016
Was ist eigentlich eine „Komposite-Füllung“?
Komposite bedeutet Kunststoff. Der Begriff ist somit nicht ganz treffend, da Komposite zum größeren Teil aus Glas- und Quarzteilchen und nur zu etwa einem Drittel aus Kunststoff bestehen. In der Regel werden lichthärtende Komposite verwendet, die mit Hilfe von UV-Licht direkt im Mund ausgehärtet werden können.
31.10.2016
Quecksilber-Entgiftung
Quecksilber ist bekanntermaßen in dem Füllungsmaterial Amalgam enthalten. Unter einer so genannten „Quecksilber-Detoxikation“ versteht man die Entfernung der Amalgamfüllung in Verbindung mit einer Entgiftung des Körpers, um ihm das Quecksilber zu entziehen.
21.09.2016
Wenn der Mund „unter Strom steht“
Durch die „Mundstrommessung“ kann festgestellt werden, ob und wenn ja wie stark in Ihrem Mund ein Strom fließt. Wenn unterschiedliche Metalle in einer leitenden Flüssigkeit zusammen kommen, entsteht ein so genanntes galvanisches Element, eine Batterie.
16.08.2016
Ankylostoma - wie wird eine Kieferklemme behandelt?
Als Ankylostoma wird ein Zustand bezeichnet, in dem sich der Kiefer nicht mehr bis zur normalen maximalen Mundöffnung öffnen lässt. Die Mundöffnung ist eingeschränkt, was auch als Kieferklemme bezeichnet wird.
15.08.2016
Primär-Primär-Prophylaxe
Die Primär-Primär-Prophylaxe umfasst die Vorbeugung von Karies und Parodontitis bereits vor Geburt eines Kindes, denn sie beginnt mit der Mutter.
16.07.2016
Die Mund-Antrum-Verbindung
Als Mund-Antrum-Verbindung - MAV - wird die offene Verbindung der Mundhöhle mit der Kieferhöhle bezeichnet. Eine MAV kann als Komplikation nach einer Zahnentfernung im Oberkiefer auftreten.
21.06.2016
Zahntransplantationen bei Zahnlücken
Manchmal kommt es vor, dass Backenzähne gezogen werden müssen oder dass ein Backenzahn gar nicht erst vorhanden ist. In beiden Fällen ergibt sich eine unschöne Lücke. Diese Lücke kann jedoch mit Hilfe eines transplantierten Weisheitszahnes wieder geschlossen werden.
11.06.2016
Was bedeutet Internes Bleaching?
Unter Bleaching versteht man die Aufhellung dunkler oder verfärbter Zähne. Man unterscheidet zwei Methoden der Zahnaufhellung, die interne und die externe. Mit dem internen Bleaching werden abgestorbene Zähne behandelt, denen der Nerv fehlt. Sie werden nicht mehr vom Körper versorgt, und werden daher zunehmend dunkler.
22.05.2016
Milchzahn-Kronen - wann kommen sie zum Einsatz?
Die Milchzähne werden oftmals unterschätzt.
08.05.2016
Wurzelkanalfüllung - wann ist eine Revision erforderlich?
Eine Wurzelkanalbehandlung ist eine zahnärztliche Maßnahme, die trotz hoher Erfolgsraten in einigen Fällen Probleme nach sich ziehen kann. In solchen Fällen ist es mitunter notwendig, die Wurzelfüllung zu revidieren, um Beschwerdefreiheit zu erreichen.
24.04.2016
Elektroakupunktur für die Zähne
Die Elektroakupunktur macht sich die Tatsache zunutze, dass die unterschiedlichen Akupunkturpunkte unseres Körpers einen anderen elektrischen Übergangswiderstand aufweisen als die restliche Haut.
15.04.2016
Zahnersatz - welche Brückenversorgungen gibt es?
Eine Brücke ist eine Form des Zahnersatzes zur Versorgung einer Zahnlücke. Man unterscheidet festsitzende Brückenversorgungen von abnehmbaren Brücken.
24.03.2016
01.03.2016
Anzahl der Zähne - Abweichungen sind möglich
Das Milchgebiss weist in der Regel 20 Zähne auf, das Gebiss der 2. Dentition - die bleibenden Zähne - umfasst ohne Weisheitszähne 28, mit Weisheitszähnen können es bis zu 32 Zähne sein.
23.02.2016
Was ist Laserbleaching?
Laserbleaching ist die modernste und schnellste Methode, Ihren Zähnen wieder ein strahlend weißes Aussehen zu verleihen.
18.02.2016
Burning-Mouth-Syndrome – wie wird das Zungenbrennen behandelt?
Unter dem Burning-Mouth-Syndrome werden das Zungen- und Schleimhautbrennen zusammengefasst.
22.01.2016
Bei Hefepilz zum Zahnarzt?
Immer öfter hört man von dem so genannten „Candida albicans“. Es handelt sich dabei um einen Hefepilz, der auch als Fadengeflecht bezeichnet wird und als Auslöser der weißen Soor bekannt ist.
15.01.2016
Unangenehmes Zähneknirschen & Co.
Kennen Sie das unangenehme Gefühl, wenn die Zähne knirschen oder der Kiefer knackt? Diese und weitere Beschwerden werden in der medizinischen Fachwelt unter dem Begriff der „Funktionsstörungen“ zusammengefasst.
27.12.2015
Fördert Stress Parodontitis?
Zahnfleisch- und Zahnbettentzündungen - die Erscheinungsbilder einer so genannten Parodontitis - werden in Deutschland zunehmend diagnostiziert. Sie treten entgegen weit verbreiteter Meinungen sogar häufiger auf als Karieserkrankungen.
15.11.2015
Was ist eine Mundvorhofplatte?
Eine Mundvorhofplatte ist ein kieferorthopädisches Gerät, welches insbesondere bei so genannten Habits (Angewohnheiten) zum Einsatz kommt.

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