25 Jahre IZB - Interessengemeinschaft Zahnärzte Buehl e.V.

Parodontitis - Risikofaktor nicht nur für die Zähne!

Im Verlauf der Parodontitis ist anfänglich meist das Zahnfleisch entzündet. Es blutet daher schnell und schmerzt häufig. Wird die Parodontitis nicht behandelt, schreitet sie voran und führt dazu, dass die Zähne sich lockern und sogar ausfallen können. Durch eine Parodontitis gehen mehr Zähne verloren als durch Karies!

Im Verlauf der Parodontitis ist anfänglich meist das Zahnfleisch entzündet. Es blutet daher schnell und schmerzt häufig. Wird die Parodontitis nicht behandelt, schreitet sie voran und führt dazu, dass die Zähne sich lockern und sogar ausfallen können. Durch eine Parodontitis gehen mehr Zähne verloren als durch Karies!

Eine Parodontitis entsteht aufgrund von Bakterien. Diese Bakterien vermehren sich besonders gut in der Plaque, dem bakteriellen Zahnbelag. Zahnbelag entsteht immer dann, wenn nach den Mahlzeiten die Nahrungsrückstände nicht entfernt werden. Die im Zahnbelag lebenden Bakterien vermehren sich und produzieren giftige Stoffe, die zu einer Entzündung des Zahnfleisches führen. Das Zahnfleisch lockert sich und kann den Zahn nicht mehr richtig stützen. Es entsteht eine Zahnfleischtasche. Dadurch können die Bakterien immer weiter in die Tiefe vordringen und mit ihren Giften bewirken sie, dass nun auch der Kieferknochen langsam zerstört wird. Die Zähne lockern sich und fallen schließlich aus.
Eine Parodontitis schädigt nicht nur das Gebiss, sondern kann schlimmstenfalls auch zu Erkrankungen der Herzkranzgefäße, zu einem Schlaganfall und bei Schwangeren zu vorzeitigen Wehentätigkeiten führen.

Wenn Sie eine oder mehrere der folgenden Beschwerden feststellen, sollten Sie sich in zahnärztliche Behandlung begeben. Nur Ihr Zahnarzt kann feststellen ob Sie unter einer Parodontitis leiden, denn einige der Symptome können auch bei anderen Erkrankungen auftreten.
  • Zahnfleisch ist gerötet und blutet leicht
  • Zahnfleisch ist am Zahnhals leicht angeschwollen
  • Zahnfleischrückgang
  • Stärkere Schwellungen
  • Schmerzen beim Zähne putzen
  • Süßlicher Geschmack im Mund
  • Lockere Zähne
Zur Vorbeugung ist es unbedingt nötig, den Zahnbelag regelmäßig zu entfernen. Es empfiehlt sich, zweimal täglich eine gründliche Reinigung der Zähne durchzuführen sowie nach jeder Mahlzeit ein kurzes Putzen, um die Nahrungsrückstände zu entfernen. Das ist besonders wichtig, da die Bildung von Zahnbelag schon wenige Minuten nach dem Essen beginnt. Um auch die Zwischenräume gründlich zu reinigen sind Zahnseide oder Zwischenraumbürsten bewährte Mittel.

Zahlreiche Methoden stehen dem Zahnarzt zur Verfügung, um die Diagnose „Parodontitis“ stellen zu können.

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Ärztlicher Notdienst:
Tel.: 01805 - 19292100

Apothekennotdienst:
Tel.: 0800 00 22833
www.aesculapo.de/notdienst/

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Tel.: 07223/81-0

Krankenhaus Baden-Baden:
Tel.: 07221/91-0

Krankenhaus Rastatt:
Tel.: 07222/389-0

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordbaden:
Tel.: 0621/38000-0 
www.zahn-forum.de

Landeszahnärztekammer:
Tel. 0711/228450  
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